Kraut und Sauce – Kostenlose Texte über das Texten bei Textbörsen

 

natürlich ist die Bezahlung
unterirdisch. Wer einmal in einer
Redaktion gearbeitet hat, weiss
das. Aber es ist besser als nichts,
schliesslich kann/will nicht Jede/r
ein Textbüro eröffnen

„2 Sterne: Kann Fehler in
Orthografie, Grammatik und Ausdruck
enthalten.“

Leider können wir nicht verhindern,
dass Autoren in Ausnahmefällen
Anmeldetexte einreichen, die z. B.
nicht von ihnen sind. Deshalb
überprüfen wir die Texte aller
Autoren regelmäßig.

Okay – einverstanden,
aber, Zitat: „Die Sonne kann
beitragen, dass das Ledersofa
schneller altern tut.“ Müssen
Einstiegs-Texter bei Euch keinen
Probetext schreiben? Sorry, musste
raus, hat meinen Tag auf jeden Fall
hart versüßt. #alphakevinatwork

Die Aufträge wurden immer
dümmlicher. Die Auftraggeber immer
dreister. Ich nehme mein restliches
Selbstwertgefühl und versuche etwas
Lohnenderes zu finden. Es gab auch
Kunden, die so freundlich waren,
Texte mit „super“ zu bewerten.
Also, gelegentlich gab es
Kopfkrauler, ein anderes mal
„Schimpfe“. Wer will schon so
leben.

danke für deinen amüsanten
Kommentar. Selbstverständlich
müssen alle Autoren bei uns einen
Probetext einreichen. 2 Sterne ist
dabei die schlechteste Einstufung.
Dennoch entspricht das von dir
gepostete Beispiel auch für einen
2-Sterne-Autor nicht der üblichen
Qualität.

„Suche Elektroingenieur mit
abgeschlossenem Studium in
Germanistik, der bereit ist für 3
Euro die Stunde für mich zu
arbeiten und sich obendrein noch
beschimpfen lässt.“

So, oder ähnlich würden wohl die
Stellenausschreibung der Kunden
aussehen, wenn es Textbroker nicht
geben würde.

ich bin chronisch krank und
schreibe leidenschaftlich gern. Ich
versuche gerade herauszubekommen,
ob content.de und co. eine
Verdienstmöglichkeit darstellen,
die mich nicht die Palme
rauftreibt.

Hilfreiches Angebot? Das ist doch
nicht Euer Ernst? Ich persönlich
würde mir wünschen, wenn Google
statt Pandas und Pinguinen Raptoren
und T. Rex´ von der Kette lassen
würde. Diesen elende SEO-
Geschreibsel braucht doch nun
wirklich niemand.

Wir würden uns die Texte des
entsprechenden Autors gerne einmal
genauer anschauen. Könntest du uns
dazu bitte die ID des Autors
zukommen lassen an
autoren@textbroker.de?

Ich habe mir alle
Kommentare gut durchgelesen – gut,
dass es diese Seite gibt, danke an
alle – und ich habe jetzt zwei
Eindrücke: Nr. 1: Ich sollte auf
keinen Fall für diese Plattformen
schreiben, weil das System auf
Ausnutzung beruht. Nr. 2: Wenn Du
wirklich gut schreibst, bist du bei
content.de und co. richtig. Was
denkt Ihr dazu?

„Ein Kühlschrank ist ein Schrank,
der die Dinge, die sich in ihm
befinden kühlt“.

Von „privaten“ Kunden wurde ich
bereits ordentlich enttäuscht, dass
ich mich kaum noch traue, mit
solchen zu arbeiten. Bei den
Textbörsen bekommt man sein Geld
und alles passt. Sicherlich wäre
ein höherer Verdienst angebracht,
vor allem bei jenen Texten wo der
Kunde bereits hohe Qualität
verlangt und Goethe neu erfunden
haben möchte.

Super, alle Keywords am Start, kann
dann so veröffentlicht werden…
Auch der geneigete Leser dieses
Textes ist beglückt. Selten las man
eine so päzise und stilsichere
Definition des Wortes Kühlschrank.

Leider gibt immer ‚Idioten‘, die
damit ihr Dasein fristen. Genauso,
wie es immer ‚Idioten‘ geben wird,
die wirklich jeden erdenklichen Job
machen, um die vorsätzlich
gemachten Abhängigkeiten des
Geldsystems zu bedienen (Miete,
Strom, Gift-Fraß und WASSER!- ist
übrigens kein Menschrecht mehr,
freies Wasser).

… derselbe Selbstversuch, die exakt
selben gewonnenen Erkenntnisse –
und einiges an verlorener Zeit,
innerhalb derer ich mich sonst als
gestandener freier Texter und
Konzeptioner um die Akquise
kümmere.

Von unseren letzten 20 vergebenen
Aufträgen auf 5 Sterne-Level
mussten wir mehr als die Hälfte
zurückgehen lassen weil das Niveau,
ich nutze mal Klartext, „unter
aller Sau war“.

Wer für dieses Geld, nein,
„Geld“ Texte erbricht, braucht sich
nicht zu wundern, wenn niemand mehr
liest. Es ist einfach ein weiteres
generisches Geschäftsmodell mit
generischen Inhalten für eine
generische Welt. Braucht keine Sau,
wird aber genommen, wenn es denn
schon da ist.

Habe schon öfter mal darüber
nachgedacht das alles
hinzuschmeißen, aber wie so oft im
Leben kann man jeden Cent
gebrauchen. Und wie so viele
Menschen, lassen es die
Lebensumstände oft nicht zu einer
’sinnvollen‘ Tätigkeit nachzugehen
und die einzige Möglichkeit besteht
darin, sich halt auf dem Textmarkt
zu versklaven.

Wahrscheinlich ist dies der
grassierenden „Geiz ist geil“-
Mentalität geschuldet.
Auf beiden Seiten. Die Auftraggeber
geizen mit Geld und geraten mit an
Zeit und Sorgfalt geizende Autoren.
So bekommt jeder was er verdient
und die Handvoll Guten auf beiden
Seiten haben das Nachsehen.

Was die fachlichen Inhalte der
Texte betrifft, magst Du mit
gewissen Einschränkungen recht
haben. Sieh Dich aber bitte besser
erst mal mit offenen Augen um,
bevor Du ein Urteil abgibst. Lies
mal beispielsweise auf sogenannten
Heimwerker-Ratgeberseiten
Pseudotexte oder auch unzählige
„Fachbeiträge“ in Foren
beispielsweise zum Thema Auto. Da
rollen sich Dir mit nur einem klein
wenig Sachverstand die Fußnägel
auf, wenn Du bemerkst, welcher
Blödsinn dort oftmals geschrieben
wird.

Früher habe ich großen Wert auf
Korrektheit des Inhaltes und
Recherche gelegt. Mir lag etwas an
der Qualität meiner Texte.
Inzwischen habe ich mir eine dicke
Haut zugelegt. Es wird
sprichwörtlich runtergerattert und
grob per Software korrigiert. Wozu
auch mehr anstrengen? Der
Arbeitsaufwand wird nicht gewürdigt
und erst recht nicht bezahlt.

Damit meine ich nicht nur schlecht
recherchiert & inhaltlich häufig
falsch, sondern in Sachen
Rechtschreibung, Grammatik & Stil
vollkommen indiskutabel.
Man kann sagen, dass das Niveau auf
breiter Front den Bach herunter
gegangen ist.

Ob Ihr ausführlicher
Erlebnisbericht jetzt substanziell
oder vom Verve her der Weisheit
letzter Schluss ist, sei einmal
dahingestellt. Meinen Anforderungen
für einen „lesenswerten Artikel“
würde er jedenfalls nicht
entsprechen. Ich bin darauf
angewiesen, für verschiedene
Projekte qualitativ sehr
hochwertige Texte zuzukaufen.

Aber von 20 Euro in
der Stunde kann ich gut leben. Ich
bin Kleinunternehmer, somit fällt
die Mwst weg. Ich glaube ja, dass
Texter wie du, die Preise so
versauen. Nichts gegen gute
Qualität.

Die Texte sind exquisit und
durchweg inspirierter als Ihr
langweiliger Blogartikel.
Meines Wissens erhalten die
beauftragten Autoren davon knapp 4
Cent. Wenn man nicht eine solche
Tranfunzel wie Sie ist, können Sie
sich hochrechnen, wie viel ein
Autor, der 400-600 Worte pro Stunde
schreibt, verdient.

Und solange alle schuften gehen,
sich ausbeuten lassen, und sich um
ihren eigenen Scheiß kümmern, wird
das auch so bleiben.
Und es wird noch schlimmer!!!

Teilweise total sperrige Briefings,
unpräzise und teilweise mit
diversen Fehlern, die jedoch beim
Texter natürlich gar nicht
vorkommen dürfen.

Bin zwar jetzt nicht
vom älteren Semester, aber mir
bleibt auch selten Zeit, mich um
professionelles Texten zu kümmern,
oder einen Blog o.ä. zu betreiben.
Hab auch schon sehhhr viel
rumprobiert. Wenn einer sinnvolle,
und zeitlich flexible Alternativen
hat, immer her damit, meine Damen
und Herren.

Trotz Unschärfe
in der Aufgabenstellung und
Minimalverdienst, kann der
Auftraggeber den Text theoretisch
immer wieder auf Wiedervorlage
legen bis zum Terminablauf und
content.de vertritt dabei vorrangig
die Interessen der Auftraggeber.
Wenn manche Inserenten jetzt
tatsächlich erwarten, Unique
Content für ein Magazin oder andere
Publikationen (inkl. Themenfindung)
für 1,5 Cent pro Wort zu bekommen,
läuft irgendwas falsch bei denen.

6 Stunden für einen Text? So etwas
tippe ich in 15 – 20 Minuten
runter. Ehrlicherweise muss ich
zugeben, dass die Entlohnung
wirklich nicht die beste ist, egal
um welchen Anbieter es sich
handelt. Dennoch mache ich z.B. bei
CrowdGuru seit Monaten mit. So kann
man sich ein nettes Nebeneinkommen
verdienen und zum Beispiel die
Bafög-Rückzahlungen finanzieren

Mit diese Beitrag haben Sie sich
und der Webseite, auf der sie
schreiben keinen Gefallen getan. Er
ist überheblich und unangemessen.
Gerne übersende ich Ihnen eine
Visitenkarte, damit Sie wissen, wo
Sie sich garantiert nicht als
Dienstleister bewerben brauchen.

Die Lösung: Generalstreik!

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